Seiten einer Großfamilie

Familientreffpunkte.de

__________________________________________________________________________________________________

 

 

 

     

 

 

Startseite

Loginbereich

Mitgliederbereich

Gästebuch

Kontakt
Impressum
Erlebnisshop

 

Einkaufswelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jiaogulan Gymnostemma pentaphyllum
Das Kraut der Unsterblichkeit - Kraut der Krebstherapie

     

Immer noch viel zu wenig beachtet ist dieses ziemlich unscheinbar wirkende Kraut, obwohl es für sehr viele Einsatzgebiete von uns Menschen genutzt werden kann. Nicht nur als Bodendecker im Halbschatten und als Kletterpflanze ist sie geeignet, vielmehr ist sie eine Heilpflanze, die ihre Wirkung aus frischen Blättern herleitet. Diese verwendet man auf verschiedene Weise. Darauf kommen wir später zurück. 

Wir haben dieses Kraut zufällig in einem Gartencenter in der Kräuterecke entdeckt und die Kurzbeschreibung signalisierte sofort mein Interesse. Intensive Internetrecherche hat uns bestätigt, dass wir es mit einem echten Heilkraut zu tun haben. Ich zitiere über die Wirkungsweise aus den Seiten von Rühlemanns.de:

Es wirkt wie Ginseng - aber besser als Ginseng

[Jiao-gu-lan] Ein wiederentdecktes Heilkraut aus China und Japan mit Ginseng-Wirkung!

Die frühesten Aufzeichnungen aus China datieren um das Jahr 1400 n.Christus. Ein Aufguß aus den süß-herb schmeckenden Blättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas verwendet als ein belebender, verjüngender, täglich getrunkener Tee. Der in dieser Gegend übliche Name „Xiancao“ heißt soviel wie „Kraut der Unsterblichkeit“, und die Leute dort sagen: „Es wirkt wie Ginseng, aber besser als Ginseng!“

In der Provinz Guizhou wird der überdurchschnittliche Anteil an über 100-jährigen auf den dort verbreiteten, regelmäßigen Genuss von Jiaogulan-Tee zurückgeführt. In Japan heißt die Pflanze „Amachazuru“, das heißt soviel wie

„süße Tee-Ranke“, und ist auch dort als Tee- und Gemüsepflanze bekannt. Dort wurden erst 1976 - eigentlich rein zufällig - bei der wissenschaftlichen Untersuchung als Kandidat für ein neues kalorienarmes Süßungsmittel in Jiaogulan die gleichen Substanzen entdeckt, für die Ginseng berühmt geworden ist: Die Ginsenoside.

Seit einigen Jahren wird dieses Kraut aber nicht nur in China und Japan sondern auch in den USA zunehmend beliebter als preisgünstige Alternative zu Ginseng. Die Inhaltsstoffe sind ja tatsächlich zum Teil mit denen von Ginseng identisch. Und Jiaogulan enthält sogar noch eine eigene Klasse von Saponinen, die sogenannten Gypenoside, die hauptsächlich für die wohltuende Wirkung verantwortlich sind.

Jiaogulan, sprich: „Dschiau-gu-lan“) ist eine leicht zu ziehende Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Die Pflanze wächst in guter Erde schnell, und man kann schon nach wenigen Wochen ernten. Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus Rhizomen im nächsten Frühjahr wieder aus. Unsere Pflanzen entstammen einer Herkunft, wo sie bis mindestens -18°C winterhart sind. Aber es ist auch eine Überwinterung im Haus möglich, dann wächst sie das ganze Jahr über. Der Tee aus den Blättern ist wohlschmeckend, und lässt sich sowohl aus getrockneten, als auch frischen Blättern zubereiten, wobei die frischen Blätter einfach besser schmecken. Mit den jungen, knackigen Triebspitzen lassen sich Salate um eine angenehme, exotische Komponente bereichern. Wenn Sie den Geschmack von echtem Ginseng kennen, werden Sie beim Naschen von den frischen Triebspitzen der Pflanze einen ganz ähnlichen, lakritzartigen Geschmack auf der Zunge haben: Dieser kommt hauptsächlich von den wirksamen Bestandteilen der Pflanze, den Gypenosiden und den Ginsenosiden. Einige von uns in der Gärtnerei verspüren sofort einen willkommenen Energieschub, wenn sie nur ein paar der frischen Blätter naschen.

Als echtes Adaptogen hat Jiaogulan keinerlei Nebenwirkungen im Gebrauch, und wirkt immer ausgleichend, balancierend. Es wird auch Frauenginseng genannt, weil Jiaogulan für Frauen besser verträglich ist. Während Ginseng nur etwa 20 Saponine enthält, sind in Gynostemma über 80 Saponine nachweisbar. Diese Saponine sind natürliche organische Verbindungen, die unter anderem an der Hormonsynthese beteiligt sind.

Hier die beeindruckende Liste der nachgewiesenen Wirkungen:

1. Adaptogen: Jiaogulan verfügt über eine Reihe von ausgleichend wirkenden Saponinen, die teils mit denen von Ginseng (Panax ginseng) chemisch identisch sind, und teils eine eigene Klasse bilden, die Gypenoside. Verhindert stressbedingte Krankheiten.

2. Antioxidans: Es wurde nachgewiesen eine Anregung des wirksamen, körpereigenen Enzyms Superoxiddismutase (SOD), welches ein äußerst wirksames Antioxidans ist.

3. Herzstärkungsmittel: Verbessert die Pumpleistung des Herzens, und damit auch die allgemeine Durchblutung.

4. Gegen Bluthochdruck: Der Blutdruck wird, wie bei Ginseng im normalen Bereich gehalten, zu niedriger Blutdruck wird angehoben.

  www.baldur-garten.de

 

5. Gegen zu viel Cholesterin: Jiaogulan senkt vor allem den LDL-Spiegel, und auch die Triglyceride. Deshalb auch eine gewichtsreduzierende Wirkung bei Übergewicht.

6. Gegen Schlaganfall und Herzinfarkt: Jiaogulan verhindert die Verklumpung der Blutplättchen, sodass die Gefahr, dass lebensbedrohliche Blutgerinnsel entstehen, erheblich sinkt. Wirksam auch präventiv gegen Thrombosen.

7. Immunsystemstärkend: Tätigkeit der Lymphozyten wird gestärkt bei Kranken wie auch bei Gesunden.

8. Blutbildend: Besonders die Bildung weißer Blutkörperchen wird unterstützt. Nützlich zur Rekonvaleszenz nach Chemotherapie oder radiologischer Behandlung.

9. Gegen Diabetes: Senkt Blutzucker und Blutfette.

10. Krebshemmend: Ginsenosid Rh2 ist ein im Ginseng (Panax Ginseng) in einer Menge von 0,001% vorkommendes, besonders tumorhemmendes Glykosid. Gynostemma pentaphyllum enthält auch genau dieses Glykosid - aber in wesentlich größerer Konzentration.

11. Stress abbauend: Ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem: Überdrehte Nerven werden beruhigt, kraftlose wieder angeregt. Die Gesamtheit der Wirkungen bewirkt eine bessere Stressverträglichkeit des Organismus und, bei Sportlern wichtig, eine Steigerung der Ausdauerleistungen.

12. Stoffwechselfördernd: Durch das Zusammenspiel von besserer Kapillar- und Herzdurchblutung, Verbesserung des Blutbildes und anderen Faktoren erklärt sich die stoffwechselanregende Wirkung.

Seit 2007 gibt es übrigens die deutsche Übersetzung des Buches 'Jiaogulan - Chinas Pflanze der Unsterblichkeit' im Buchhandel.

Synonyme: Jiao-Gu-Lan, Jiao Gulan, Kraut der Unsterblichkeit

 

Kulturhinweise und Pflege:

Wie wir die Pflanzen kultivieren:

Im Halbschatten als Rankpflanze, -wächst sie ähnlich der Wicke. Wir pflücken jeden Morgen ein Blatt für den Frischverzehr.

Verhält sich wie eine Gartenstaude, zieht im Winter ein und treibt im Frühjahr kräftig durch. Auch als bodendeckende Pflanze dekoriert sie schnell große Flächen. Im Halbschatten scheint der ideale Standort.

Im Zimmer: Nach Bedarf gießen. Blumendünger geben wir beim Umtopfen, siehe unten

Standort: Halbschattig bis schattig

Vermehrung:

Jiaogulan läßt sich leicht teilen, wie eine Blütenstaude und treibt schnell durch. Die Wurzelsprossen werden einfach geteilt und am besten in BioGartenerde eingetopft.

Deshalb auch ein ideales „selbstgemachtes“ Geschenk für nette Menschen, die einem wichtig sind.

Wir teilen im Herbst einige Pflanzen, topfen sie in Bioerde und kultivieren sie im Zimmer am Nordostfenster wie eine Ampelpflanze.

Wenn genügend Ranken vorhanden sind, beginnen wir mit der Blatternte. Da wir 2 - 3 Pflanzen ziehen, stehen genügend Blätter für die Ernte zur Verfügung. Die einzelne Pflanze wird dann nicht geschwächt.

Pflanzenschutz:

Nicht nötig, Schädlingsbefall ist bisher nicht aufgetreten, weder im Innen– noch im Außenbereich. Schneckenbefall muss beobachtet werden. Fliegenbefall (aus dem Substrat) kann durch Gelbtafelstickern beseitigt werden.

Düngung:

Wir nehmen organischen Biodünger wie Oscorna oder Beckmann‘ s , der nicht auf die Topfoberfläche aufgebracht wird (Schimmelbildung), sondern beim Umtopfen bereits im unteren Teil des Substrats mit eingebracht wird. Dies ist ein weiterer Vorteil, denn die neu gebildeten Wurzeln wachsen in den Nährstoff hinein.

Organischer Düngen hat Langzeitwirkung.

Zur Zeit testen wir Jiaogulan in Hydrokultur, weil wir im Schlafzimmer- und Wohnbereich wegen evtl. auftretender Schimmelpilzsporen auf Erdkultur verzichten. Die Düngung muss allerdings flüssig mit herkömmlichen Volldünger erfolgen. Die Pflanzen wachsen sehr schnell, da sie sich direkt auf dem Fenterbrett über der Heizung befinden.

Verwendung:

Wir verwenden die frischen Blätter, jeden Morgen 1-2 Blätter. Es müssen genügend an den Pflanzen vorhanden sein. Ansonsten werden sie zu stark geschwächt und "mickern" vor sich hin. Frische Blätter können natürlich auch dem Salat hinzu gefügt werden.

Das Internet ist mit weiteren Infos gut ausgestattet, so dass Sie  noch viel mehr Wertvolles finden werden.

nnnnnnnnnnnnnnn

    Haftungshinweis siehe Impressum

zurück zur Startseite

 

 



©2008-2012 Olaf Burmeister  All rights reserved.

Counter