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Tagebuch von Bonny Mein erster Campingausflug zu Ostern am Plöner See Vor unseren Haus im Garten steht ein Wohnwagen. Auf einen Mittwoch im März, brachte Frauchen mein Körbchen und die Betten von Herrchen und Frauchen am späten Nachmittag in diesen Wohnwagen. Ich durfte immer mit Ihr in den Wohnwagen rein und raus springen. Am Abend sind wir alle drei in den Wohnwagen gestiegen und wollten die Nacht darin schlafen. Für mich war es etwas unheimlich, es gab so seltsame Geräusche, da aber meine Hundeeltern dabei waren, schlief ich doch bald ein. Nachts wurde ich unruhig, mir war kalt. Vorsichtig ging ich zu Frauchen und stupste sie an. "Na, was ist?" Fragte sie, "dir ist wohl kalt?". Frauchen schaltet die Heizung ein und zufrieden legten wir uns wieder zum schlafen. Das war der Test, sagte Frauchen zum Herrchen, das ging doch schon mal richtig gut, bald können wir mit Bonny auf Tour gehen. - Am 8. April
packte Frauchen den Wohnwagen. Aber nicht nur unsere Betten sondern noch viele
andere Sachen kamen in den Wohnwagen. Ich bekam es langsam mit der Angst, was
wird das? Was macht Frauchen da, voller Sorge verfolgte ich sie auf Schritt und
Tritt . Am Abend war sie fertig, ein Glück, jetzt ist wieder alles normal, wir
gingen Gassi und der Abend verlief ohne weitere Störungen. Gründonnerstag wurde ich in den großen Wagen gesetzt und angeschnallt ,das kannte ich schon, jetzt geht es bestimmt wieder zur Ostsee, dachte ich und freute mich . Meine Hundeeltern koppelten jetzt aber den Wohnwagen an das Auto, vorsichtshalber ging ich in Deckung und legte mich flach auf die Rückbank. Na, na, wer wird denn gleich Angst haben, sagte Frauchen, wir wollen doch in den Urlaub fahren. Vorsichtig kam ich mit dem Kopf wieder hoch, sah das nichts weiter passierte und setzte mich entspannt hin. Nun ging es los, wir fuhren ungefähr ein und eine halbe Stunde, dann waren wir am Ziel. Am Vierersee in Augsfelde in der Nähe von Plön wurde der Wohnwagen auf dem tollen Campingplatz abgekoppelt. Ich wurde an eine 5 Meter langen Leine gebunden und konnte zusehen, wie meine Hundeeltern das Vorzelt aufbauten. Herrchen hatte so einen komischen Gummihammer, mit dem er fruchtbaren krach machte. Ich wurde immer nervöser und fing an zu bellen. "Ruhig ,pfui", sagte Frauchen, "Herrchen ist ja gleich fertig, dann gehen wir Gassi.
Das machten wir dann auch. Auf diesem Campingplatz gibt es einen Hunde-Gassi-Weg, dem folgten wir bis zu einem Feld. Herrchen sagte zu Frauchen:" Laß Bonny doch jetzt erst einmal frei laufen!" "Na, ich weis nicht", sagte Frauchen, "Bonny ist so nervös und zappelig!" " Ach was, las sie laufen, dann kann sie sich austoben". Somit wurde ich abgeleint, es ging erst sehr gut, - ja bis das Karnickel kam. Wie von der Tarantel gestochen raste ich hinter dem Kaninchen her, durch einen Knick über einen Bach und weg war ich. Frauchen pfiff, Herrchen rief. Ich hörte sie, wollte zurück, konnte aber den Weg über den Bach nicht mehr finden. Der Bach war zu breit zum herüberspringen. Aufgeregt raste ich immer hin und her, das blöde Kaninchen war mir egal, wie komm ich zu meinen Hundeeltern?? In der zwischen Zeit waren meine Hundeeltern an eine Stelle angekommen, wo man den Bach überqueren konnte. Glücklich sie wieder zu sehen, raste ich auf sie zu und freute mich riesig.
Von nun an hatte ich keine Lust mehr auf allein Gänge, artig blieb ich immer in ihrer Nähe. Freitag machten wir dann eine Wanderung um den See, es gab Riesige Weinbergschnecken, Käfer und Raupen. Die Düfte die mir in die Nase stiegen waren fremd und aufregend. Ins Wasser wollte ich nicht nur mal am Rand schnuppern. Am Platz angekommen bekam ich mein fressen und schlief erst einmal eine Runde in meinem Hundekörbchen. Freitagabend musste Herrchen wieder nach Hause fahren, weil er Samstag arbeiten musste. Nachdem wir ihn verabschiedet hatten gingen Frauchen und ich auf die große Wiese außerhalb des Campingplatzes. Dort tobten und übten wir beide, bis ich müde wurde.
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