Seiten einer Großfamilie

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Unsere Lieblinge...

  Tagebuch von Bonny

  Tiermedizin bei der Zur Rose

Am 17.10.2008 wurde ich, von meinen neuen Hundeeltern mit dem Auto  abgeholt. Das war vielleicht aufregend, gegen 10:25 Uhr fuhren wir los. Meine Hundeeltern dachten,  dass ich vielleicht einmal Pipi machen müsste,  deshalb hielten sie nach ungefähr 10 Min. an, wir gingen einen Feldweg einmal rauf und runter, aber ich musste nicht,  hatte nur Probleme mit Halsband und Leine und so fuhren wir weiter. Sie haben es noch einmal versucht, aber wieder nichts, ich war doch viel zu aufgeregt und sehr mit der Autofahrt und dem Halsband samt Leine  beschäftigt, - als wenn ich jetzt an so etwas denken könnte.

Als ich in meiner neuen Behausung ankam, habe ich erst einmal in alle Ecken gesehen, hätte ja jemand sein können, dem ich vorgestellt werden müsste, schließlich soll ich ja jetzt hier wohnen. Habe aber keinen gefunden.

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In der Küche habe ich meinen Kuschelkorb  entdeckt, da drinnen  einen Kauknochen und ein Kuscheltier. Über den Kauknochen bin ich gleich hergefallen, sollen sie doch ruhig sehen das ich großen Hunger habe. Vielleicht bekomme ich ja heute das Fressen etwas früher wegen der anstrengenden Reise? Super, gegen 14:00 Uhr bekomme ich mein erstes Fressen, -  1,2,3 und schon hatte ich es aufgefuttert, lecker, jetzt geht es mir so richtig gut. Ich gehe in die Stube und fiepe einmal, noch einmal, aber Frauchen reagiert nicht. Dann nicht, denke ich, geht der See eben auf die Fliesen, bin gerade dabei, da kommt Frauchen um die Ecke, hebt mich hoch und trägt mich nach draußen in den Garten. Nun ist es doch schon passiert, was soll ich denn jetzt noch hier draußen? Aber Frauchen marschiert mit mir weiter und was soll ich sagen, ich musste doch noch ein großes Geschäft. Frauchen hat mich riesig gelobt -  das war toll, das werde ich mir merken. Wir gingen dann in die Stube,  ich legte mich auf die Hundedecke unter den Tisch und war sofort eingeschlafen. Im Schlaf zappelten mir die Beine, so als würde ich mit meinen Geschwistern um die Wette laufen. Herrchen und Frauchen konnten dann auch in Ruhe Mittag essen, ich lag ganz brav unter dem Tisch und schlief.

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Gegen 15:30 Uhr sind wir in den Park gewandert, am Anfang  gefiel mir das Halsband und die Leine gar nicht. Bei meiner früheren Familie brauchte ich die nicht, meine Hundemama passte auf uns 8 Hundebabys auf. Aber ich habe eingesehen, - meine neuen Hundeeltern haben Angst um mich, bei Gefahr können sie mich leichter aufheben. Deshalb gebe ich mir Mühe. Die Leine wird wohl bald nicht mehr so stören. Ich habe mir ja auch gemerkt, wenn ich meine Geschäfte hier draußen erledige, dann freut Frauchen sich. Also setzte  ich mich zum See machen, - und, was soll ich sagen? Frauchen hatte sogar ein Leckerli  für mich. Ob das auch klappt wenn ich ein großes Geschäft mache? Ich setzte mich im selben Augenblick, tatsächlich, es hat geklappt!  Frauchen hatte noch ein zweites Leckerle in der Tasche ich war total zufrieden. Wir trafen dann noch einen großen Hund, ich hatte etwas Angst, obwohl mein Papa ja auch groß ist und wir viel mit  Ihm herum getollt sind, Frauchen nahm mich schnell auf den Arm, - so ging es dann. Um 16:00 kamen wir zu Hause an, ich schnappte mir meinen Kauknochen aus dem Körbchen und schleppte ihn in die Stube, Frauchen und Herrchen tranken Kaffee und ich kaute genüsslich meinen Knochen. Beim Kauen wurde ich so müde,  dass ich gleich wieder einschlief. Das neue Leben ist aber auch so aufregend!!. Um 18:00 Uhr gab es Essen, eine halbe Stunde später ging Frauchen mit mir wieder in den Park. Jetzt hatte ich es schon begriffen: wenn ich meine Geschäfte erledige, dann gibt es Leckerle! Ich kann euch sagen: das klappt. Eine Kleinigkeit habe ich noch vergessen, ich liege gern auf Herrchens Hausschuhen und döse so vor mich hin, aber anknabbern darf ich sie nicht, dafür habe ich das Kuscheltier, sagt er. Das habe ich dann auch mal versucht. Ich habe mit dem Kuscheltier richtig gekämpft, natürlich war ich Sieger. Wenn man auf den Bauch beißt,  knurrt es. Erst hatte ich ja etwas Angst, aber dann konnte ich ihm schon ordentlich zusetzen. Jetzt sage ich im Körbchen was Sache ist!

                  

 

Gegen 23:00 bekam ich noch eine Malzeit, eine halbe  Stunde später sind wir noch einmal um den Block gegangen. Im Dunkeln mag ich nicht so gerne laufen, da bin ich unsicher, kann ja sein, dass ich mich noch daran gewöhne. Herrchen und Frauchen waren auch der Meinung, wenn ich meine Geschäfte erledigt habe gehen wir wieder schnell nach Haus.         

                  

Um 24:00 Uhr gingen wir zu Bett, das heißt, ich sollte in der Küche schlafen (wegen eines eventuellen  Sees), im Körbchen mit meinem Stofftier und einem Tuch, das wir von meiner ersten Hundemama extra liebevoll eingepackt  bekommen haben, (Mit dem Geruch von meiner Mama, meinen Geschwistern und meinem Papa ). Das können sie doch mit mir nicht machen, dachte ich, den ganzen Tag sind sie um mich herum und nachts in der Dunkelheit ist keiner da. Also beschloss ich erst einmal nur zu fiepen, vielleicht hilft das. Nach dem sich keiner rührte, wurde ich etwas deutlicher, ich fing an zu weinen. Endlich kam Frauchen, sie nahm mein Körbchen, stellte es vor die offene Schlafzimmertür, damit ich sie höre und mich nicht mehr so einsam fühle. In die Tür stellte sie eine Schaumstoffmatte, halb hoch, über die konnte ich nicht krabbeln, aber das machte auch nichts. Ich war zufrieden und schlief sanft ein. Dies war mein erster Tag in meiner neuen Familie! Hab' ich ihn nicht super gemeistert?

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