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Tagebuch von Bonny

 

15.11.2008 Gartenarbeit

Wir wollen einen Zaun ziehen hat Frauchen gesagt, damit Bonny frei im Garten laufen kann.

Herrchen fuhr los um das Material zu kaufen, schwer bepackt kam er zurück. Ich habe alles bekommen sagte er, am Wochenende können wir anfangen.

Am Samstagvormittag wurde mein Körbchen mit Spielsachen auf die Terrasse gestellt, meine Leine wurde an einer noch längeren Leine befestigt. So Bonny, sagte Frauchen, sei schön artig und machte sich dann mit Herrchen an die Arbeit. Eine Zeit lang hatte ich Spaß an den Blättern und Stöcken, die  so um mich herum lagen, dann wurde mir langweilig. Herrchen und Frauchen waren zwischendurch  hinter den Büschen verschwunden, so fing ich an zu bellen, he, wo seid ihr, wollte ich sagen.

Frauchen kam, na na ruhig, sagte sie, du musst noch ein bisschen Geduld haben. Ich bekam noch einen Kauknochen und schon war Frauchen wieder bei der Arbeit. Gegen Mittag war ein ganzes Stück eingezäunt. Endlich  durfte ich jetzt frei laufen! Das war super. Ich raste nur so durch den Garten. Herrchen nahm eine Schaufel und wollte den Graben wieder zu schaufeln, He, da kann ich helfen und fing an, die Erde von einer Seite zur anderen zu buddeln. Ich war so richtig in meinem Element, Herrchen wollte weiter machen, aber ich ließ ihn nicht, jedes mal wenn er schaufeln wollte, fing ich an zu bellen und biss vor lauter Wonne in die Schaufel. Danach ging ich auf Enddeckung,  Nase nach unten und ab durch den Garten, es war herrlich. Frauchen sagte zu Herrchen, schau dir mal die Bonny an, das die einmal ein weißes Fell hatte,  war  nicht mehr zu sehen. die werde ich wohl heute in die Badewanne stecken müssen.

Ich sah frech von der anderen Seite des Teiches zu meinen Hundeeltern herüber, irgend etwas muss mich geritten haben. Plötzlich sprang  ich mit einem Satz auf den Teich zu, ich hörte Frauchen rufen  “nein”!! rutschte ab und landete mit einem lauten Platschen im Teich. Sofort schwamm ich ans Ufer, wo mich Frauchen gleich herausfischte. Tropfnass stand ich da und schüttelte mich, Frauchen nahm mich gleich auf den Arm, trug mich ins Haus und rubbelte mich trocken. Das war ein ziemlicher Schreck für mich, auf Frauchens Arm im Handtuch eingepackt erholte ich mich schnell wieder. “Na” sagte Frauchen  du wolltest wohl nicht in die Badewanne, hast den Teich vorgezogen oder? 

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